ambulante / stationäre Behandlung


Viele operative Eingriffe können heutzutage aufgrund schonender Operationsverfahren und moderner Methoden der Anästhesie ambulant durchgeführt werden. Meist sind dies kleine und mittlere Eingriffe an der Hand und am Fuß, Metallentfernungen und Eingriffe an der Körperoberfläche (Haut- und Unterhauttumoren, eingewachsene Zehennägel). Auch Leisten- und Nabelbrüche und Krampfadern (Varizen) der Beine können meist ambulant versorgt werden.

Voraussetzungen für die ambulante Durchführung einer Operation sind u.a., dass der Patient keine schwerwiegenden Begleiterkrankungen hat, dass er aus dem OP Zentrum abgeholt werden kann, und dass er in den ersten 24 Stunden nach der Operation zu Hause adäquat betreut und beaufsichtigt wird.

Ob ein Eingriff ambulant oder stationär erfolgt, wird individuell mit dem Patienten erörtert.

Patient und Arzt sind dabei nicht frei in Ihrer Entscheidung. Die Vorgaben der Kostenträger (Krankenkassen) sind zu berücksichtigen.