Venenchirurgie

Venenchirurgie

Varizen
Netz- oder Besenreiser
Offenes Bein (Ulcus cruris)
Arterielle Durchblutungsstörung

Die chirurgische Behandlung besteht in einer stadiengerechten gewebeschonenden Operation, wobei über kleinste Schnittchen gezielt die erkrankten Venenabschnitte entfernt, die gesunden aber belassen werden. Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant in örtlicher Betäubung oder Narkose. Manchmal ist ein kurzer stationärer Aufenthalt erforderlich.
Nach dem Eingriff erfolgt die Fädenentfernung schrittweise binnen 7-14 Tagen, etwa so lange besteht Arbeitsunfähigkeit. Ein Kompressionsstrumpf ist erforderlich für die Zeit von 6 Wochen, ab der Operation gerechnet. Sportfähig ist der betroffene Mensch 8 Tage nach der Operation mit der Einschränkung, dass die Operationswunden trocken gehalten werden müssen.

Venenerkrankungen an den Beinen sind zumeist anlagebedingt und weit verbreitet. Es handelt sich um echte Krampfadern (Varizen), Netz- oder Besenreiservarizen.

Echte Varizen sind eine ernstzunehmende Gefäßerkrankung mit Durchblutungsstörung, die neben Schmerzen, Juckreiz und Schwellungen an den Beinen zu ekzemartigen Entzündungen, anhaltenden Schwellungszuständen und Unterschenkelgeschwüren führen kann und deshalb einer Behandlung bedarf.

Netz- oder Besenreiservarizen sind kosmetisch störend. Auf Wunsch können diese Veränderungen stadiengerecht durch ein geeignetes Sklerosierungsverfahren beseitigt werden. Auch hier ist zur Nachbehandlung für ein paar Tage ein Kompressionsstrumpf zu tragen.

Im Rahmen der Erkennung und Behandlung von arteriellen Durchblutungsstörungen bieten wir eine Reihe von Untersuchungsverfahren an, die es ermöglichen, Ausmaß und Tragweite der Veränderungen einzustufen und zu einer geeigneten Behandlung zu raten. Hier bewähren sich die ausgezeichneten Kontakte zu den gefäßchirurgischen Zentren im süddeutschen Raum, wodurch es uns gelingt, bei Bedarf sehr kurzfristig eine geeignete stationäre Behandlung in die Wege zu leiten. Wir sichern die sachgerechte Nachbehandlung unmittelbar nach Beendigung des stationären Aufenthalts.